Samstag, 24. März 2007

tokio metro


die tage in tokio verbringe ich hauptsaechlich damit das metronetz zu durchblicken:

Donnerstag, 22. März 2007

japan, alles easy

gut, ich bin schon laenger jetzt in japan. immer sehr beschaeftigt und faul, stetst mit vollem magen und einem bier vor der nase, fehlte mir die zeit und der wille mich meinem blog zu widmen. ich hab auch wieder ein paar fotos, die kann ich erst naechste woche hochladen, klappt irgendwie nicht.
nach einer sehr netten, 2-taegigen bootstour von shanghai nach osaka wurde ich von emiko, meiner ehemaligen gastschwester nach kyoto begleitet. sehr, sehr schoen. ueber 2000 tempel sind zu erkunden. vielleicht beschreibe ich das nochmal ausfuehrlicher. dann weiter mit dem shinkasen bei 300 km\h nach yokohama und schliesslich in das kleine fujisawa am meer, rund eine stunden von tokio. hier gibt es jeden tag wahnwitzig gutes essen, wir chillen im onsen und ich verlaufe mich in tokio. ausserdem haben die klos eine hinterndusche mit 5 verschiedenen stufen zum einstellen des drucks und der spritzform, ein beheiztes sitzpolster und verschiedene deodorantfunktionen fuer danach. ich bin begeistert. in tokio im restaurant gab es so viele knoepfe mit natuerlich nur japanischen bezeichnungen, dass ich aus lauter verwirrung erst die spuelung nicht finden konnte und dann das badezimmer unter wasser setzte. so weit so gut.

Montag, 12. März 2007

alle die mit uns auf kaperfahrt fahren, muessen maenner mit baerten sein


mein letzter tag in china. eine gute zeit liegt hinter mir, in einem wundersamen land, voll schoenheit und grausamkeiten , so voller kontraste und menschen. viel zu viele sachen bleiben, die ich wuenschte verstehen zu koennen. und der traum die sprache verstehen zu koennen, das beste und oft einzige mittel scheinbar verschlossene tueren zu oeffnen, china zu verstehen.
die reflektion des hier erlebten wird noch zeit in anspruch nehmen, da bin ich mir sicher. wahrscheinlich werde ich die schon morgen finden koennen, auf meinem weg nach japan. 2 tage lang von shanghai nach osaka. hoffentlich werde ich da mal nicht seekrank. ich sage ahoi, aus shanghai, dieser unglaublich grossen stadt.

Sonntag, 11. März 2007

kurzmittleilung aus hongkong


so, bin ich in hongkong angekommen. nach viel hin und her. meine kamera ist im broetchen, die fotos hier sind nicht von mir. deswegen auch grad mal stillstand bei picasa.

Nachdem Hongkong und die angrenzenden Territorien, im Suedosten Chinas vor mehr als 150 Jahren im Laufe des 1. Opumkrieges an Grossbritannien gefallen waren, waren die Briten im Jahre 1997 gezwungen die Insel, die mittlerweile zu einem wirtschaflichen Zentrum im asiatischen Raum geworden war, an die VR China zurueckzugeben.
Noch immer bestimmt die Melange zwischen chinesischer und europaeischer Tradition das Bild der Stadt und deren Bewohner. Die Hochhausschluchten auf Hongkongisland und die abartig vielen gucci und versace-galerien lassen an Manhatten erinnern, in halbstuendiger entfernung aber erstrecken sich wunderbare sandstraende, tropische waelder, alte kloster und kleine fischerdoerfer. der chinesische gegensatz lebt weiter, auch wenn hongkong so anders ist als alles was ich bisher in china gesehen oder erlebt hatte. Die KP rechtfertigt derweil den hemmungslosen Kapitalismus der Metropole mit dem Slogan: "ein Staat - zwei Systeme". Hongkong ist wirtschaftliche Sonderzone, genau wie die ehemalige portugiesische Kolonie Macau weiter im Sueden, Auslaender sind willkommen und nicht visumspflichtig, Festlandschinesen brauchen eine erlaubnis um sich in hongkong anzusiedeln.
Ich hatte eine gute zeit in der mirador mansion, einer wahnsinnigen anhaeufung von 500 hostels in einem 20 stoeckingen gebaeude. Gekonnt wehrte ich mich gegen den ansturm indischer gesellen, die alles von einer rolex, einem seidenanzug bis zu massagen mit "happy ending" ( "very pleasant, beautiful etc") an den mann bringen wollen und ich genoss das ein oder andere bierchen mit einem witzigen belgischen filmdirektor.
Alles ist teurer als in china, ein dankeschoen an die briten, aber gute spaziergaenge in und um hongkong kosten nichts, ein grosser buddha auf der wunderbar stillen insel lantau liess sich bewundern und ausserdem die atemberaubende aussicht auf die skyline der stadt von den hoehen des victoriapeaks.
mittlerweile bin ich schon weiter auf dem weg nach shanghai, da geht am 13.3. meine faehre nach osaka, nach japan.

Sonntag, 4. März 2007

Tiger leaping gorge, lijiang, abschied


Nach einem kurzen Aufenthalt in kunming und je einem dicken Sonnenbrand auf unseren Nasen führte der weg weiter nach lijiang, in Richtung Tibet. Lijiang, dessen Altstadt sich teil des weltkulturerbes nennen darf, wurde als Siedlung des Volkes der naxi gegründet, die auch heute noch hauptsächlich in der dieser Gegend siedeln. Die rund 300000 naxi, dessen Schrift "dongba" an ägyptische Hieroglyphen erinnert, leb(t)en traditionell in einer matriachalischen Gesellschaft. Leider, wie schon in dem Beitrag zu chinesischen Minderheiten angedeutet, werden auch die naxi nur als touristische Attraktion respektiert. Die an sich wunderschoenen alten Gassen, die entlang vieler kleiner baeche die stadt durchziehen, quillen vor souvenirshops förmlich über, kaum kann man einen fuss vor den anderen setzen ohne sich ungeschickt auf einem der unzähligen Fotos zu platzieren.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass Naxi-Frauen traditionellerweise 12 Stunden täglich tanzend auf dem lokalen Marktplatz erbringen und ihre Männer wild schreiend durch die strassen reiten...
Der nötigen Ruhe, die in chinesischen Städten oft fehlt fanden wir auf einer
drei-taegigen Wanderung in die " Tiger leaping gorge", einer der tiefsten Schluchten der Welt. Felix, ein alter Zivikollege, der sein Glück in Korea versucht gesellte sich überraschenderweise zu uns. Wir wanderten so weit die Fuesse uns trugen, jeden Tag, über uns der blaue Himmel und die Gipfel der schneebedeckten berge und 4000 Meter tiefer der Yangtse, ganz wild und grün vom Gletscherwasser. Nachts suchten wir Unterschlupf in den kleinen, völlig von der Außenwelt isolierten Bauernsiedlungen und trunken viel Bier! nach 60 kilometern kann der geruch meiner schuhe nicht mehr mit stinken beschrieben werden. geht auch gar nicht mehr weg...



bald darauf fuhren wir wieder Richtung Süden, nach Dali, das ich wegen langwieriger reisevorbereitungen leider nur wenig geniessen konnte. morgen geht mein flieger nach Hongkong, zugtickets gibt es in den naechsten 10 tagen gar nicht. Guillaume bleibt wohl laenger in der Gegend, will sich vielleicht als Englischlehrer oder kellner versuchen. ja, der abschied viel nach 2 Monaten nicht einfach, aber ich freue mich auf hongkong, shanghai und dann bald Japan.



mehr fotos gibt es wieder hier: http://picasaweb.google.com/MoritzSommer

stress

ja, lange keine ausfuehrlichen nachrichten. die berichte aus dem norden yunnans hohle ich nach. mittlerweile reise ich alleine, irgendwie auf dem weg nach hongkong. das allerdings getaltet sich mal wieder viel zu kompliziert. ich sitze fest, ohne ticket. fluege sind zu teuer, es gibt eindeutig viel zu viele menchen in diesem land und mein kamera hat auch erstmal den geist aufgegeben.

Samstag, 24. Februar 2007

lijiang



wir sind in lijiang, an den grenzen tibets.